Lexikon
Begriffe aus Automatisierung im Rechnungswesen und Automatisierung – kurz, ohne Marketing, mit dem, was für eine Entscheidung im Unternehmen zählt.
Datenqualität: woran man sie misst und warum Automatisierung daran hängtVollständig, eindeutig, richtig, aktuell: an welchen Kriterien sich Datenqualität festmacht, wie man sie zählt statt schätzt und wo schlechte Daten im Rechnungswesen Arbeit verursachen.Dunkelverarbeitung: Belege ohne manuellen EingriffEin Beleg läuft vom Eingang bis zur Zahlungsvormerkung durch, ohne dass ihn jemand öffnet. Das gelingt nur mit sauberen Daten, klaren Regeln und einem Ausnahmekorb, der ernst genommen wird.E-Rechnung: was die Pflicht im B2B für den Rechnungseingang bedeutetUnternehmen in Deutschland müssen Rechnungen im strukturierten Format empfangen können. Was dazu zählt, welche Fristen für den Versand laufen und wo sich die Arbeit im Eingang verschiebt.Eingangsrechnungsverarbeitung: vom Posteingang bis zur ZahlungFünf Stationen durchläuft jede Lieferantenrechnung. Die meiste Zeit geht nicht beim Buchen verloren, sondern bei Suche, Rückfrage und Freigabe dazwischen.Festpreis oder Tagessatz?Zwei Preismodelle, zwei Verteilungen des Risikos. Woran man erkennt, welches zu einem Vorhaben passt, und warum sich beide in einem Projekt sinnvoll kombinieren lassen.Kündigung eines Werkvertrags: Rechte beider SeitenEin Werkvertrag lässt sich vor der Fertigstellung beenden – vom Besteller sogar ohne Grund. Was dann bezahlt wird, was mit dem halbfertigen Stand geschieht und wie man den Ausstieg vorab ordnet.Leistungsbeschreibung: was vor dem Start feststehen mussWas geliefert wird, was ausdrücklich nicht dazugehört und woran man das Ergebnis prüft: die Bausteine einer belastbaren Beschreibung, mit einem Beispiel aus dem Zahlungsabgleich.Mängelhaftung im Werkvertrag: Rechte des BestellersWann ein Werk mangelhaft ist, welche Rechte der Besteller in welcher Reihenfolge hat und wo bei Software die Grenze zwischen Fehler und neuem Wunsch verläuft.Stammdatenmanagement: eine gültige Fassung pro GeschäftspartnerStammdaten ändern sich selten und stecken in jedem Vorgang. Warum Automatisierung an ihnen scheitert, wie man Dubletten auflöst und welche Regeln einen bereinigten Bestand halten.Was bedeutet Abnahme im Werkvertrag?Mit der Erklärung des Bestellers kippt der Vertrag: Vergütung fällig, Beweislast gewechselt, Verjährung läuft. Wie ein Prüflauf bei Software aussehen sollte, damit dieser Moment nicht zum Streit wird.Was ist ein Dienstvertrag?Beim Dienstvertrag wird Arbeit geschuldet, kein Ergebnis. Wann das für IT-Vorhaben passt, was der Auftraggeber an Risiko übernimmt und wie man Analyse und Umsetzung sauber trennt.Was ist ein Werkvertrag?Beim Werkvertrag zählt das Ergebnis, nicht die Zeit. Was beide Seiten schulden, wann die Vergütung fällig wird und woran Vorhaben im Rechnungswesen scheitern, wenn das Werk zu vage beschrieben ist.Was ist RPA (Robotic Process Automation)?Software-Roboter bedienen Programme wie ein Mensch – schnell eingerichtet, anfällig im Betrieb. Wann das die richtige Brücke ist und wann eine Schnittstelle den Ablauf dauerhaft trägt.Werkvertrag vs. ArbeitnehmerüberlassungBeide Modelle bringen fremde Fachleute in ein Vorhaben – rechtlich sind sie grundverschieden. Woran man sie im Alltag unterscheidet und warum die Vertragsüberschrift dabei nicht zählt.XRechnung vs. ZUGFeRD: zwei Formate, eine NormBeide Formate transportieren dieselben Pflichtangaben nach EN 16931. Sie unterscheiden sich darin, ob ein Mensch den Beleg ohne Zusatzsoftware lesen kann und wer welches Format verlangt.Zahlungsabgleich: Kontoumsätze und offene Posten zusammenführenJede Bewegung auf dem Geschäftskonto gehört zu einem offenen Posten. Über welche Merkmale die Zuordnung gelingt, woran sie scheitert und in welcher Reihenfolge man sie automatisiert.
Welcher Ablauf soll künftig ohne Nacharbeit laufen?
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben in drei bis fünf Sätzen. Wir melden uns mit einem Terminvorschlag und sagen im Gespräch, was möglich ist.